Wann? 23. Juni & 1., 14. und 15. Juli 2026
Wo? Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
Für wen? Alle Mitglieder der Ruhr-Universität Bochum sowie die interessierte Öffentlichkeit
Beschreibung: Anlass der Gesprächsreihe des Kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr-Universität Bochum ist die Manifesta 16, die vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 im Ruhrgebiet stattfindet. Erstmals 1996 in Rotterdam veranstaltet, formierte sich die „nomadische“ Biennale vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche nach 1989 in Europa. Insbesondere in ihren frühen Ausgaben waren Aspekte der Demokratisierung sowie die Beziehungen zwischen Ost- und West zentral und verbanden sich mit dem Anspruch, durch die Förderung junger Künstler*innen kulturelle Vielfalt und transnationalen Zusammenhalt zu stärken. Drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung und einer sich zeitgleich vollziehenden „Biennalisierung“ rücken heute zunehmend kritische Fragen nach organisatorischer Umstrukturierung, Gentrifizierung und Nachhaltigkeit in den Vordergrund. In Zeiten multipler Krisen, geprägt von autoritären Tendenzen, Kriegen, Klimawandel, sozialer Ungleichheit und Wohnungsnot diskutieren Akteur*innen aus Theorie und Praxis anhand historischer und zeitgenössischer Beispiele die ambivalente Rolle von Biennalen und vergleichbaren Großereignissen in Momenten strukturellen und politischen Wandels.
Angebot von: Kunstsammlungen der RUB und Kunstgeschichtliches Institut der RUB
Weitere Infos: Programm